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Bücher als Kulturgut und nicht als Ware

by meister on 23. März 2021, no comments

Der neu gegründete gemeinnützigen Verein „Der Politikchronist“ hat sich vorgenommen, ein neues Modell für die Veröffentlichung und Verbreitung von Büchern umzusetzen. Vom Verein veröffentlichte Bücher sollen nicht als Ware behandelt werden, sondern als Kulturgut.

In einem Interview mit RTDE beschreibt der Vereinschef Jochen Mitscka wie das umgesetzt werden soll: „Die zehn Gründer des Vereins haben festgestellt, dass es viele für die deutschsprachige Gesellschaft wichtige Veröffentlichungen nicht gibt, oder dass sie für den normalen Medienkonsumenten nicht oder nur sehr schwer überhaupt zu finden sind. Fremdsprachige Texte werden oft von Verlagen nicht übersetzt und verlegt, einfach weil es sich wirtschaftlich nicht lohnt. Außerdem haben sich viele Verlage in ideologischen Richtungen verortet, manchmal auch, weil es für sie einfach nicht möglich ist, das gesamte politische Spektrum abzudecken.“

Da der Politikchronist Texte veröffentlichen will, die für Verlage wirtschaftlich uninteressant sind, sieht er sich nicht in Konkurrenz zu bestehenden Verlagen. Die Bücher werden vom Politikchronist zu Selbstkosten veröffentlicht, so daß sie sich auch Leute mit geringen Einkommen oder Personen in Ausbildung erwerben können. Autoren, die nicht vom Veröffentlichen von Büchern leben, verzichten zunächst auf ein Honorar, was die Bücher noch preiswerter macht. Später soll Autoren, die darauf angewiesen sind, ein Honorar gezahlt werden.

Ein wichtiger weiterer Aspekt ist, daß die Bücher unter einer Lizenz veröffentlicht werden, die sie für nicht kommerzielle Zwecke ohne Lizenzkosten kopierbar machen. Bei umfangreichen Texten lohnt sich wegen des geringen Preises das Kopieren ohnehin nicht, da ist eine Neuanschaffung sinnvoller. Da die Texte aber wenigstens teilweise auch als E-Book veröffentlicht werden, gibt es kein Hindernis, sie als digitale Kopie weiter zu verbreiten.

Das alles ist dazu geeignet, daß die Texte eine hohe Verbreitung finden und sie, das ist in Zeiten des Internets wichtig, so erhalten bleiben. Zudem ist eine Zensur, wie sie im Internet um sich greift, bei diesem Konzept kaum möglich.

Für den Start sucht der Verein 60 Personen, die die bereit sind, ihn mit jeweils 50 EURO zu fördern. Bei Interesse schicken Sie bitte eine E-Mail an jochen@mitschka.eu.

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