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hier

was man hier tun kann

Freie Software – Eine nette Idee von Herrn Stallman, aber das kann nicht funktionieren,

by Wromey on 7. Februar 2015, no comments

hört man aus dem Tal der Ahnungslosen, die vermutlich nur zu einem kleinen Teil wissen, welche Freie Software sie beim Umgang mit dem Computer nutzen.

Bekannt ist ja inzwischen, daß Software, bei der man den Quellcode nicht einsehen kann, prinzipiell unsicherer ist als Software, bei der das nicht möglich ist.

Weniger bekannt scheinen mir einige Eigenschaften von Software, die es nahelegen, daß Software Frei sein sollte:

  • Software ist rivalitätsfrei nutzbar. Das bedeutet, daß niemand daran gehindert wird, Software, die ich verwende, auch zu nutzen;
  • Software verschleißt nicht. Ich kann Software beliebig oft nutzen, ohne das sie schlechter funktioniert. Sie ist nur dann nicht mehr zu verwenden, wenn es keine Hardware mehr gibt, auf der sie läuft. Der einzige Grund, sie nicht mehr zu verwenden, ist, daß es eine verbesserte Version der Software gibt; das nennt man dann moralischen Verschleiß;
  • Wenn ich Software kopiere und weiter gebe, werden ihre Eigenschaften nicht schlechter. Im Gegenteil, wenn mehr Leute die Software nutzen, kann man sich gegenseitig helfen, sie wird also eher nützlicher;
  • Da die Kosten für die Entwicklung nur einmal entstehen, werden die anteiligen Kosten pro Kopie immer geringer. Hat die Entwicklung von Software z.B. 500.000,- € gekostet, entfallen auf 500.000 Kopien je 1 €, bei 2.000.000 Kopien nur noch 0,25 €. Gelingt es mir, durch Zwangsmaßnahmen wie Kopierschutz oder Lizenzen einen höheren Preis z.B. von 50,- € durchzusetzen, bin ich auf dem Weg zum Milliardär.

All das legt nahe, daß Software eigentlich kein handelbares Gut ist, sie muß in die Warenform gezwungen werden, was einigen ja prächtig gelungen ist. Daß sich Freie Software in den letzten Jahren so gut entwickelt hat, man denke nur an die massenhafte Verbreitung von Android, ist in den genannten Eigenschaften von Software begründet.

Die Leistung von R. Stallmann liegt nun darin, daß er eine Lizenz erfunden hat, die zu den Eigenschaften von Software äußerst gut paßt.

Freie Software ist aber kein Selbstläufer. Die Entwicklung und Wartung muß ja bezahlt werden. Wenn man sich die Größenordnung ansieht, um die es für den Einzelnen geht, können kleine jährliche Spenden oder Stiftungen oder die Öffentliche Hand das ohne Weiteres leisten. Inzwischen kommen ja auch sehr hohe Beträge aus der Industrie.

Freie Software ist aber auch gefährdet. Eine Gefährdung, die schon lange besteht, ist die durch Patente. Wie die Entwicklung durch Patente behindert wird, kann man bei Smartphones studieren. Verschärft wird das dadurch, daß man sich insbesondere in den USA jeden Dreck patentieren lassen kann, wenn man das Verfahren finanzieren kann.

Ich frage mich aber auch, ob TTIP nicht eine Gefahr für Freie Software darstellt. Wenn zu einer Software, die bisher kommerziell vertrieben wurde, eine Freie Alternative entwickelt wird, ist das doch eindeutig ein Handelshindernis und muß verboten werden.

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