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was man hier tun kann

Die Internet-Welt ist doch einfach!

by Wromey on 5. Februar 2015, no comments

Die Internet-Welt ist einfach, weil es eine Frage gibt, mit der man klären kann, ob ein Internet-Dienst akzeptabel ist oder nicht:

Was ist das Geschäftsmodell des Internet-Dienstes?

Bezahlt man wie auch immer für die angebotenen Funktionen? Dann ist der Dienst akzeptabel. Z.B. bezahle ich meinen Anbieter von Webspace dafür, daß er mir Funktionalität bereit stellt, einen owncloud Anbieter dafür, daß er mir die Cloud verfügbar macht, Kolab für seine umfangreichen Dienste, … In keinem Fall zahle ich dafür, daß der Anbieter sich meine Daten aneignet und damit sein Geld verdient. Akzeptabel sind natürlich auch Dienste wie diaspora* oder gnu-social, die sich über Spenden finanzieren oder auf der Selbstausbeutung der Betreiber beruhen.

Facebook oder twitter sind umsonst, aber nicht kostenlos. Sie brauchen keine Bezahlung oder Spenden, weil sie sich umfassend die Nutzerdaten aneigenen und damit ihr Geld verdienen, wobei es bekanntlich nicht um die Größe der Portokasse geht. Welche Funktionalität sie anbieten ist ihnen letztlich egal, sie muß nur so attraktiv sein, daß die Nutzer strömen und gebunden werden. Weil den Anbietern die Funktoinalität gleichgültig ist, besteht auch immer die Gefahr, daß der Dienst von heute auf morgen eingestellt oder verändert wird, wenn er nicht mehr attraktiv genug ist.

Leider sind die mit der Nutzung verbundenen Nachteile nur selten direkt wahrnehmbar, so daß die meisten Nutzer den Eindruck haben, es gibt keine; wenn ihnen das nicht egal ist. Zu wenige wechseln deshalb zu akzeptablen Diensten-

Deswegen gibt es bei mir kein facebook, twitter, g+, google mehr. Selbst mein neues Smartphone habe ich dank F-Droid frei von Apps aus dem playstore halten können. Leider konnte ich es noch nicht von Android befreien.

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