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was man hier tun kann

Die Zukunft des Internet: verteilte, föderierte Systeme

by Wromey on 3. Februar 2015, no comments

Das gilt zumindestens dann, wenn man ein Interesse daran hat, daß auch zukünftig ein Internet vorhanden ist, das zu einer demokratischen Gesellschaft paßt.

Zentralisierte Angebote passen dazu nämlich nicht, weil dann der Zugang und die Kontrolle bei sehr wenigen Personen liegt, die weder demokratisch kontrolliert oder legitimiert sind. Mitbestimmung der Nutzerinnen gibt es nicht. Die Systeme eigenen sich aber bestens zum Geld verdienen, Ausforschen und Überwachen; sie passen auch bestens zu Cyberkriminellen, für die sie sehr attraktive Ziele sind. Der Zugang zu den zentralisierten Systemen ist nicht das Problem und wird es auch nicht werden. Damit man möglichst viele NutzerInnen bekommt, müssen Umgang und Nutzung möglichst einfach sein.

Verteilte und förderierte Systeme, die mit Freier Software betrieben werden haben diese Nachteile nicht. Die Mitbestimmung geht so weit, daß man den Dienst selbst betreiben oder die Software verändern kann; Selbstbestimmung ist also möglich. Verteilt ist der Dienst dann, wenn er auf einer Reihe von Rechnern läuft, förderiert ist er dann, wenn sich der Dienst mit anderen Rechner austauschen kann. Für Werbetreibende ist diese Struktur sehr nachteilig, sie müssen einen hohen Aufwand treiben, um ihre Angebote bekannt zu machen, das Ausforschen ist drastisch aufwendiger, weil man immer nur einen Teil der Nutzer auf einem Rechner abgreifen kann; dies gilt auch für Angriffe.
In der Regel erlauben diese Systeme auch, daß man weiterhin die Hoheit über seine Daten behält. Sie sind auch nachhaltiger, weil die vorhandenen Hardwareressourcen genutzt werden und weil Systeme, die den Dienst aufgeben, sofort ersetzt werden können und die Nutzer ihre Daten auf die neuen mitnehmen können.

Einige mir bekannte Beispiele:

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