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was man hier tun kann

Plasma Active – Teil des make.play.live Ökosystems

by Wromey on 12. November 2013, no comments

Vor einiger Zeit habe ich darüber berichtet, daß das make.play.live-Ökossystem sich nun zusammenfügt. Heute soll Plasma-Active, die Ausgabe der KDE-Software-Kollektion für mobile Geräte, genauer beschrieben werdern:

Ein wesenlicher Teil von Plasma-Active sind die Activities. In einem früheren Beitrag habe ich beschrieben, wie sie in einem Desktop, beispielsweise eines Notebooks, verwendet werden können.

Es ist also auch in Plasma-Active moglich, beliebig viele unabhängige Bildschirme zu gestalten und nahtlos zwischen ihnen zu wechseln. Die Activity „Reisen“ sieht bei mir z.B. so aus:

Activity-Reisen

Reisen

.

Mit der Lasche am rechten Bildrand kann man den Activity-Wechsler hervorholen

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und zur Activity Arbeit wechseln

pa2

in der man ein Fenster mit 8 Anwendungen sieht, die durch Anklicken gestartet werden können, dazu einen Notizzettel und ein News-Reader. Selbstverständlich können auch weitere Anwendungen gestartet werden, die sich nicht in dieser Activity befinden.

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Einige weitere Besonderheiten sind erwähnenswert:

  • Alle Dateien können einer oder mehren Activities zugewiesen werden;
  • alle Dateien können mit Tags versehen und so strukturiert werden;
  • über die Anwendung AddOns erhält man Zugang zu digitalen Werken, die herunter geladen werden können, z.B. Bücher, Spiele, Anwendungen, … ;
  • dazu zählt auch eine Anwendung, mit der man Ordner mit owncloud synchronisieren kann. Es ist also möglich, Ordner über seine verschieden digitalen Geräte zu synchronisieren;

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Erst in ersten Ansätzen sind die konzeptionellen Überlegungen realisiert, die im weiteren Plasma Active noch mehr zu etwas Besonderem machen sollen. Es soll u.A. von der Datei-Orientierung zu einer Aufgaben-Orientierung überbegangen werden. So soll es zukünftig möglich sein, z.B. die Aufgabe „Protokoll schreiben und an Teilnehmer versenden“ zu wählen. DIe dazu nötigen Schritte werden nacheinander angeboten und die entsprechenden Anwendungen gestartet, ohne das der Nutzer sie jeweils auswählen muß.

Das ist u.A. deshalb möglich, weil es bei freier Software es keinen Marketing-Druck geben muß, der dazu zwingt, daß die Anwender wissen, welchen Namen die gerade genutzte Anwendung trägt.

Die Umsetzung ist schwierig,die weitere Entwicklung von Plasma Active bleibt aber weiterhin spannend.

Erproben kann man Plasma Activ jetzt schon, wenn man VIrtualisierungssoftware wie z.B. virtualbox zur verfügung hat. Ein damit nutzbares iso-file findet sich >>> hier.

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