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was man hier tun kann

Ohne Überprüfungsverfahren, die dem Lernen mit digitalen Medien gerecht werden, werden diese Medien in Schule randständig bleiben!

by admin on 22. Mai 2013, no comments

Leider ist es wohl so, daß Schulen eine beachtliche Medienkompetenz entwicklen, wenn es darum geht, den Einsatz digitaler Medien in Überprüfungsverfahren zu verhindern. Mal abgesehen davon, daß dies Ausdruck einer Mißtrauenskultur ist, sollte die Energie besser darauf verwendet werden, Überprüfungsverfahren zu entwicklen, die dem Lernen mit digitalen Medien angemessen sind. Ohne diese Verfahren, werden die digitalen Medien in Schule auf Dauer randständig bleiben. Angesichts der gegenwärtigen Verfaßtheit unserer Schule hat nämlich nur das Wert, was auch geprüft wird und sich in Noten niederschlägt.

Vermutlich wird man sich von herkömmlichen, liebgewonnenen(?) Überprüfungsverfahren verabschieden müssen und kann dabei auch gleich sinnlose Lerninhalte, die nur die Anpassungsfähigkeit der SchülerInnen fordern, gleich mit entsorgen.

Vielleicht muß zukünftig die Beobachtung von Lern- oder Arbeitsprozessen und die kritische Auseinandersetzung mit von SchülerInnen erstellten Werkstücken (Werk im Sinne des Urheberrechts) eine größere Rolle spielen. Das Schreiben von Klausuren unter Aufsicht und in der digitalen Isolation wird dem Lernen mit digitalen Medien in jedem Fall nicht gerecht; zentrale Prüfungen schon gar nicht.

Die anspruchsvollste Prüfung, die ich in meinem Studium der theoretischen Elektrotechnik absovieren mußte, war übrigens die, bei der alle Hilfsmittel (außer Personen) zugelassen waren. Da da konnten wenigstens anspruchsvolle Aufgaben gestellt werden, die dennoch lösbar waren.

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