Daß Putins oder, wenn des nicht ganz so schlimm daher kommt, der russische Angriffskrieg durch Nichts zu rechtfertigen ist, liest man auch in Texten jenseits der Leitmedien.
Die Leitmedien sind alle Partei und machen nur noch Propaganda. Das, was wir bei der Corona-Inszenierung erlebt haben, wiederholt sich da auf höherer Stufe.
Was mich dabei stört ist, daß hier fast immer Wahrheitsfindung durch Behauptung statt findet. Ich wünsche mir, daß Medien, die aufklären wollen, genauer sind. Rußland hat einige Begründungen für das Eingreifen genannt:
- Der Angriffskrieg gegen die Donez-Republiken, der 8 Jahre lang lief und etwas 14.000 Tote gefordert hat, ist vor dem Eingreifen deutlich intensiviert worden. Wie hätte er denn beendet werden können? Die Ukraine hat sich ja Verhandlungen verweigert und das Minsker Abkommen, das ein Lösung hätte bringen können, ignoriert.
- Die Ukrainische Regierung und das Militär sind mit Faschisten durchsetzt, die die Rechte der Russen immer umfassender angegriffen haben. Was hätte Rußland tun können oder tun müssen.
- Rußland hat in intensiven Verhandlungen versucht, die Zusicherung zu bekommen, daß die Ukraine nicht in die Nato aufgenommen wird, ohne jeden Erfolg. Hätte Rußland es hinnehmen müssen, daß die Vorwarnzeit für Raketen sich drastisch reduziert? Oder ist die Entmilitarisierung der Ukraine ein richtiger Schritt?
- …
Ist es wirklich zu viel verlangt, Aufklärung darüber zu bekommen, warum all das kein militärisches Eingreifen rechtfertigt?
