hier

was man hier tun kann

Die Milliarden müssen verwertet werden!

by Wromey on 10. Mai 2017, no comments

Wenn man sich ein wenig mit Fragen der Nachhaltigkeit digitaler Technik beschäftigt, wird klar, daß ein substanzieller Beitrag zur Nachhaltigkeit dadurch geleistet werden kann, daß die Geräte länger genutzt werden. Das ist aber schwer zu erreichen. Es müßten z.B. bei den Verträgen für Smartphones wesentlich längere Zeiten bis zum Austausch des Gerätes gegen ein neues vereinbart werden. In kürzere Laufzeiten müßte der ökologische Schaden eingepreist werden. Das wird so schnell nicht kommen. Auch, weil die Errichtung der Fabriken, in denen die Halbleiter hergestellt werden, enorme Kosten verursacht.

So war heute bei Golem zu lesen:

Insgesamt möchte die Tsinghua Unigroup satte 70 Milliarden US-Dollar in drei Fabs investieren. Eine davon soll alleine 24 Milliarden US-Dollar kosten und mehr Flash-Speicher-Ausstoß generieren als Samsungs riesiges Werk.

Oder auf eetimes:

Tsinghua to Build $30 Billion Memory Fab in China

Diese Fabriken rechnen sich natürlich nur, wenn sie ausgelastet sind; also müssen die digitalen Geräte möglichst schnell ersetzt werden.
Einer der weinigen Hersteller, der sich diesem Wahnsinn entzieht, ist Fairphone. Dort versucht man den Weg zu gehen, auf dem die Weiterentwicklung mit nur geringen Schäden für die Umwelt erreicht werden kann: Durch Weiterentwicklung der Software. Leider sind die Ressourcen von Fairphone sehr beschränkt, weshalb die Entwicklung nur langsam voran geht. Dennoch habe ich für mein Fairphone Open OS seit dem Kauf im Dezember schon fünf Sicherheitsupdates bekommen, deutlich mehr als bei jedem Gerät, daß ich bisher besessen habe. Also: Kaufen!

Freie Software: die vier Freiheiten sind keineswegs nur ausgedacht.

by Wromey on 28. März 2017, no comments

Freie Software: Hintergrund

Definition: Software gilt dann als Freie Software, wenn

  1. sie ohne Einschränkungen genutzt werden darf;
  2. sie ohne Einschränkungen kopiert und weiter gegeben werden darf;
  3. der Quelltext der Software ohne Einschränkungen studiert werden darf;
  4. sie ohne Einschränkungen verändert werden darf.

Dies muss durch die Lizenz, unter der die Software steht, gesichert werden.

Diese vier Eigenschaften, man spricht häufig auch von Freiheiten, sind nicht einfach gesetzt, sondern entsprechen wesentlichen Eigenschaften von Software:

Zu 1. Es gibt keinen technischen Grund, der die Nutzung der Software auf der Hardware, für die sie entwickelt wurde, einschränkt.

Zu 2. Software kann ohne Qualitätsverlust durch Übertragung auf andere Datenträger vervielfältigt werden und weiter gegeben werden. Es gibt keinen technischen Grund, der das verhindert. Die Nutzung einer Kopie behindert in keiner Weise die Nutzung anderer Kopien. In der Fachsprache sagt man: Software ist Rivalitäts frei nutzbar. Andere Güter, wie z.B. ein Fahrrad, haben diese Eigenschaft nicht: Die Nutzung durch eine Person verhindert oder behindert die Nutzung durch andere Personen.

Auch wirtschaftliche Gründe behindern die Vervielfältigung der Software nicht, da das Kopieren fast kostenfrei möglich ist.

Zu 3. Der Quelltext der Software entsteht bei der Entwicklung der Software, liegt also immer vor. Es gibt keinen technischen Grund, Personen die Einsicht in den Quelltext zu verwehren. Es kann andere Gründe geben. Z.B. kann der Quelltext Geschäftsgeheimnisse enthalten und das Studium des Quelltexts deshalb verboten werden. Die Software ist dann unfrei.

Zu 4. Damit die Software weiter entwickelt werden kann, muss der Quelltext vorliegen. Die Freiheit 3. ist Voraussetzung für Freiheit 4. Liegt der Quelltext vor, gibt es keinen technischen Grund, der die Weiterentwicklung behindert. Software enthält immer Fehler, deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Entwickler den Quelltext studieren und Fehler finden können. Für das Aufspüren von Sicherheitslücken oder Hintertüren ist das unerlässlich.

Den Anforderungen an Freie Software entsprechen also wichtige Eigenschaften von Software.

 

Weitere Eigenschaften von Software

Software verschleißt nicht durch Nutzung. Ihre Eigenschaften verändern sich nicht. Andere Güter nutzen sich in der Regel ab oder werden vollständig verbraucht, wie z.B. ein Apfel, und stehen dann nicht mehr zur Verfügung. Nur eine neue Version der Software mit verbesserten oder neuen Eigenschaften oder geschlossenen Sicherheitslücken läßt die Software altern. Man spricht dann von moralischem Verschleiß.

Wenn Software kopiert wird, verteilen sich die Entwicklungskosten auf die Kopien. Hat die Entwicklung eines Programms z.B. 10.000€ gekostet, fallen bei zwei Kopien nur noch 5.000€ pro Kopie an. Bei 100.000 Kopien sind es nur noch 10 Cent. Gelingt es, die 100.000 Kopien für 10€ pro Stück zu verkaufen, entsteht ein Gewinn von 990.000 €. Damit Software in eine verkaufbare Ware verwandelt werden, müssen die Freiheiten durch eine Lizenz eingeschränkt werden. In der Regel werden dazu das Kopieren und die Einsichtname in den Quelltext untersagt. Der Nutzer erhält zudem kein eigenes Exemplar der Software, das er z.B. weiter verkaufen kann, sondern nur ein persönliches Nutzungsrecht.

Bei Standardsoftware wie z.B. Textverarbeitung, die in großer Stückzahl verbreitet wird, liegt es wegen der praktisch verschwindenden Kosten pro Kopie nahe, die Software Kosten frei zu verteilen. Es ist allerdings bei Freier Software nicht untersagt, sie zu verkaufen.

Entwicklungskosten fallen aber immer an. Sie werden auf unterschiedliche Weise aufgebracht:

  1. Freiwillige entwickeln die Software aus technischem Interesse, weil sie ihre Berufsaussichten verbessern wollen oder weil sie Freie Software fördern wollen. Die Kosten für den erbrachten Entwicklungsaufwand werden nicht in Anschlag gebracht.
  2. Unternehmen, die aus dem Service für Software Gewinne erzielen, beteiligen sich an der Entwicklung oder den anfallenden Kosten.
  3. Unternehmen, die die Software nutzen, beteiligen sich an den Kosten. Da die Entwicklung meist über viele Personen oder Unternehmen verteilt erfolgt, werden so für das einzelne Unternehmen Kosten eingespart. Wichtigstes Beispiel ist der Linux-Kernel, an dessen Entwicklung mehrere Tausend Entwickler beteiligt sind, von denen viele bei den wichtigsten IT-Unternehmen beschäftigt sind.
  4. Durch Spenden der Nutzer. Die Einsicht, dass man sich als Nutzer nach seinen Möglichkeiten an den Kosten für die Entwicklung der genutzten Software beteiligen sollte, verbreitet sich immer mehr. In der Regel wird die Höhe der jeweiligen Einzelspende deutlich unter den Kosten für den Erwerb einer Nutzungslizenz für komerzielle Software bleiben.

Elektromobilität – Endlich Auto fahren ohne schlechtes Gewissen?

by Wromey on 25. Februar 2017, no comments

Leider nein!

Dazu einige Fakten aus dem Bericht Ressourcen-Fluch 4.0, der sich mit dem Ressourcenverbrauch der Industrie 4.0, auch so ein Heilsversprechen, auseinandersetzt.

Die Produktion von Elektro-Fahrzeugen führt also mitnichten zu einer grundsätzlichen Reduktion des Materialverbrauchs in der PKW-­Produktion, sondern erhöht ihn sogar. Das lässt sich anhand von aktuellen Modellen mit schlichten Zahlen untermauern: Ein Renault Clio wiegt ca. 1.100 bis 1.280 Kilogramm, während die Variante mit Elektro-Antrieb, der Renault Zoe, über 1.500 Kilogramm wiegt. Das ab Ende 2016 verfügbare Modell des VW-e-Golf bringt 1.605 Kilogramm auf die Waage, ein Golf GTE mit Plug-in-Hybrid 1.599 Kilogramm. Die Werte für die verschiedenen Modelle mit Diesel- oder Benzin­motoren liegen mit 1.280 bis maximal
1.540 Kilogramm zum Teil deutlich darunter. Der 1974 auf den Markt gekommene VW Golf 1 hat sogar nur 750 bis 800 Kilogramm gewogen.

„Für die Technologien von morgen brauchen wir mehr Rohstoffe – für ein Elektro­auto zum Beispiel 60 Kilogramm mehr Kupfer, 50 Kilogramm mehr Aluminium, 20 Kilogramm mehr Stahl und zehn Kilogramm mehr Nickel als für einen herkömmlichen Verbrenner.

Auch aus rohstoffpolitischer Sicht ist das Heilsversprechen E-Auto Besorgnis erregend. Der Bergbaukonzern BHP Billiton rechnet vor, dass in einem konventionellen Verbrennungsmotor knapp 20 Kilogramm Kupfer verbaut sind. In ­einem Hybrid-Auto wird bereits die doppelte Menge verwendet und in einem elektrischen Auto 80 Kilogramm. So erwartet das Unternehmen, dass 2035 die Kupfernachfrage um 8,5 bis 12 Millionen Tonnen pro Jahr steigen wird.

Dabei ist noch nicht erwähnt, dass auch der Verbrauch an elektrischer Energie nur dann Umwelt schonend ist, wenn es sich um erneuerbare Energie handelt.

Allerdings haben die Elektro-Autos auch Vorteile:

  • Der Umweltschaden entsteht nicht mehr dort, wo das Auto betrieben wird. Die Externalisierung von Belastungen und Schäden ist ja Standard bei den Konsumgesellschaften.
  • Man kann weiterhin Autos kaufen und fahren, mit denen man etwas darstellt. Und sich dann noch als Mensch mit Umweltgewissen inzenieren.
  • An der Ampel läßt man jeden „Benziner“ beim Start hinter sich. Das ist doch Grund genug für einen Kauf!

Dass es schon lange ein funktionierendes Modell von Elektromobilität gibt –  Straßenbahn, O-Busse, Eisenbahn – soll dabei nicht weiter stören.

Warum nicht Linux installieren?

by Wromey on 27. April 2016, no comments

Windows XP wird nicht mehr unterstützt, beim kostenlosen Windows 10 kann man nicht vollständig verhindern, dass private Daten abgegriffen und verkauft werden. Dem kann man entgehen, indem man Linux auf seinem Rechner installiert; und damit zukünftig das Betriebssystem verwendet, das oftmals auch schon das eigene Smartphone oder Tablet antreibt.

Welche Vorteile hat eine Linux-Installation?

  • Auf dem Rechner ist nur legale Software installiert, die ohne weitere Kosten aktualisiert werden kann. Dabei wird nicht nur das Betriebssystem aktualisiert, sondern auch alle Anwendungen. Sicherheitslücken werden also auch in den Anwendungen behoben.
  • Der Quellcode für alle Programme liegt vor, Sicherheitslücken können deshalb leichter gefunden und behoben werden.
  • Die Gefahr, das der Rechner von Viren befallen wird, ist drastisch geringer.
  • Die Daten werden in der Regel in offenen, dokumentierten und damit zukunftssicheren Formaten gespeichert. Man ist nicht an ein bestimmtes Programm gebunden.
  • Die Anforderungen an die Hardware sind deutlich geringer als bei Windows. Man kann die Hardware länger nutzen, die Umwelt wird geschont.
  • Es gibt ein breites Spektrum an leistungsfähiger Software für alle wesentlichen Anwendungsbereiche. Windows-Software kann auch unter Linux verwendet werden, wenn es denn notwendig sein sollte (mit Wine oder in einer Virtualisierung).
  • Alle Software kann ohne Bedenken weiter gegeben werden.

Selbstverständlich gibt es auch Nachteile. Der wichtigste ist sicherlich der, dass der Austausch mit Leuten erschwert wird, die die geheimen Windows Datenformate verwenden. Es kann natürlich auch sein, daß eine Software, die man zwingend benötigt, unter Linux nicht verwendet werden kann. Probleme bereiten manchmal auch Geräte wie Drucker oder Scanner. Dann kann man nicht umsteigen.

Weitere Informationen finden sich unter netzwerk-bildung

Wenn Sie auf Linux umsteigen möchten, können Sie dabei und bei der Einarbeitung unterstützt werden. Für den Raum Düsseldorf können Termine über romey@netzwerk-bildung.net vereinbart werden.

Wolfgang Romey

Zentrale und verteilte soziale Netzwerke

by Wromey on 15. Januar 2016, no comments

Zentralisierte soziale Netzwerke

Eigenschaften

Beispiele für zentralisierte soziale Netzwerke sind facebook, twitter, flickr und youtube. Wie die Grafik zeigt, ist alle diesen Netzwerken ist gemeinsam, dass alle Nutzer auf einem zentralen Server angemeldet sind und auf dem dort angelegten ihre Daten ablegen und ihre Aktivitäten abwickeln.

soziale_netzwerke_1

Dass der Anbieter des sozialen Netzwerk nur einen zentralen Server verwendet, hat seinen Grund im Geschäftsmodell des Anbieters. Das Geschäftsmodell dieser Netzwerke ist nicht, dem Nutzer Funktionalität anzubieten. Geschäftsmodell ist vielmehr, aus den Aktivitäten der Nutzer und den von ihnen auf den Server geladenen Inhalten möglichst viele Daten abzuleiten und diese Daten insbesondere für personalisierte Werbung zu verkaufen. Aus den Daten werden also Waren. Dass das Geschäftsmodell erfolgreich sein kann, belegen die Gewinne von facebook oder google. Twitter tut sich da noch etwas schwer. Die Nutzer leisten also unentgeltlich Arbeit, aus deren Ergebnisse Waren erzeugt werden, für die Betreiber der sozialen Netzwerke und erhalten als Ausgleich die Möglichkeit, die Funktionen der sozialen Netzwerke zu nutzen. Dieses Geschäftsmodell funktioniert am unaufwändigsten mit einer zentralisierten Struktur, die allerdings den Nachteil hat, ein sehr attraktives Ziel für Angriffe oder Überwachung zu sein. Es ist also nicht überraschend, dass immer wieder Millionen von Daten aus diesen zentralisierten Strukturen abgegriffen werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass nur der Betreiber darüber entscheidet, ob das Angebot fortgesetzt wird. Bringt es oder eine Teilfunktion nicht den erwarteten Gewinn, kann es (ohne Vorwarnung) eingestellt werden und die Daten der Nutzer sind in der Regel verloren.

Ein soziales Netzwerk ist umso attraktiver und erfolgreicher, je mehr Nutzer es hat. Je größer das Netzwerk ist, desto schwieriger oder unangenehmer wird es für den Nutzer, das Netzwerk zu verlassen: „Alle meine Freunde und Bekannte sind doch dort!“. Beispiele belegen allerdings, dass man sich nicht darauf verlassen sollte. Spricht noch jemand von MySpace, SchülerVZ oder StudiVZ? Der nächste Hype kann dazu führen, dass das genutzte soziale Netzwerk in kurzer Zeit zusammen bricht.

Bei den verteilten sozialen Netzwerken ist man in dieser Hinsicht wesentlich besser geschützt.

Verteilte soziale Netzwerke

Eigenschaften

Geschützt vor dem Zusammenbruch ist man allerdings nur, wenn eine Nutzerzahl zusammen kommt, die es für die Betreiber lohnend macht, dass Netzwerk zu betreiben. Worin der Lohn für die Betreiber besteht, ist unterschiedlich. Er ist fast nie finanziell, oft werden noch nicht einmal die für den Betreiber entstehenden Kosten gedeckt, sondern meist ideell. Der Betreiber will die Selbstbestimmung, die Meinungsfreiheit, ein freies Internet oder … fördern.
Verteilt sind die Netzwerke, weil sie, wie die zweite Grafik zeigt, aus mehreren Server aufgebaut sind und sich die Nutzer möglichst gleichmäßig über die Server verteilen.

Die Software, mit denen diese Server betrieben werden, ist in der Regel Freie Software. Jeder kann sie nutzen und einen eigenen Server betreiben oder aufsetzen, wie es im Fachjargon heißt. Die Software kann, wie bei Freier Software üblich, von einer Gemeinschaft weiter entwickelt werden, die Prüfung, ob die Software auch nur die Funktionen ausführt, die angegeben werden, ist jederzeit möglich. Die Server sind in der Regel über mehrere Staaten verteilt, so dass man wählen kann, in welchem Rechtsraum man sich bewegen will.

Der entscheidende Punkt ist aber, dass die Server miteinander vernetzt sind und die Daten der Nutzer untereinander abgeglichen werden. Man kann wie bei facebook Nutzer also über das ganze Netzwerk suchen und ihren Aktivitäten folgen. Man kann aber z.B. auch einen Server einrichten, zu dem nur beispielsweise die Mitglieder eines Vereins Zugang haben und der in kein Netzwerk eingebunden ist. Der Abgleich zwischen den Servern ist allerdings eine sehr anspruchsvolle Programmieraufgabe, weshalb es nicht überraschend ist, dass noch mehr oder minder große Schwierigkeiten auftreten. Gegenwärtig ist man im Rahmen des W3C, das ist das Gremium, das das Internet weiter entwickelt, dabei, einen Standard für diese Funktionalität zu entwickeln, der dann auch den Austausch über verschiedene Netzwerke möglich machen soll.

Was sind die Vorteile für die Nutzer? Da das Netzwerk verteilt ist, gibt es keine zentralen Angriffspunkt für Überwachung und Datenabgriff. Der Nutzer behält die Hoheit über seine Daten, da die jeweiligen Betreiber sich in der Regel keine Nutzungsrechte an den Daten einräumen lassen. Er behält auch die Hoheit über seine Daten, weil er sie vom Server herunter laden kann, wenn er z.B. den Server verlassen, auf einen anderen Server oder in ein anderes Netzwerk umziehen will oder der Server seine Dienst einstellt. Der Nutzer kann also selbst bestimmen, wie und wo er ein soziales Netzwerk nutzen will.

Beispiele
Oftmals gibt es mehrere Angebote, die die gleiche oder eine ähnlich Funktion erfüllen. Die Auswahl sagt deshalb nichts über die Bedeutung und ist eher zufällig.

Eine Alternative zu facebook ist diaspora*: https://diasporafoundation.org/ Diaspora ist aus sogenannten pods aufgebaut. Wer sich anmelden möchte sollte, einen pod wählen, der schon über eine längere Zeit ohne Probleme läuft und eine mittlere Nutzerzahl hat. Man strukturiert seine Aktivitäten auf diaspora* über tags, also Stichworte, denen man folgt, oder sogenannte Aspekte. Aspekte kann man anlegen, z.B. den Aspekt „FreieSoftware“, und ihm Nutzer hinzufügen, die Beiträge zum Thema veröffentlichen. Es ist möglich, seine Beiträge nur zu diesem Aspekt zu veröffentlichen, so dass sie nur die diesem Aspekt zugeordneten Nutzer erreichen. Damit ist es also möglich, Gruppen zu bilden. – Es gibt eine gut funktionierende Android App.

GNUsocial ist die Alternative zu twitter: http://gnu.io/social/try/
Auch hier kann man Gruppen bilden und Stichwörtern folgen. Auch hier gibt es eine Android-App

Mediagoblin ist die entstehende Alternative zu youtube oder flickr: http://mediagoblin.org/ Bilder, Texte, Filme sollen verteilt darauf gesammelt werden und die Nutzer über Änderungen auch auf einem anderen Server informiert werden. Auch hier ist dies die komplexeste, schwieirigste Programmieraufgabe. Ein Beispiel findet sich unter https://goblinrefuge.com/mediagoblin/

Kontalk ist Alternative zu WhatsUp. Kontalk ist eine App für Android, mit der man Nachrichten Verschlüsselt (end to end encryption) austauschen kann. Das Adressbuch der Nutzer wird nicht ausgelesen, Nutzerdaten werden nur im Anmeldeprozess erfasst und dann gelöscht.

Es wäre möglich, noch viele Seiten mit unterschiedlichen Beispielen zu füllen. Das ist ein Nachteil verteilter sozialer Netze: sie sind unübersichtlich. Dies wird allerdings zukünftig keine große Rolle mehr spielen, wenn die gemeinsame Schnittstelle für verteilte soziale Netzwerke fertig gestellt ist und man über die Netzwerkgrenzen hin kommunizieren kann.

Die vier Freiheiten Freier Software und ihr heutiger Inhalt

by Wromey on 29. Oktober 2015, no comments

Da Software in den lezten Jahren deutlich an Umfang und Verbreitung zugenommen hat und damit der normale Nutzer in der Regel nicht in der Lage ist, den Quellcode auch nur in Teilen zu studieren und zu verstehen, ist zu fragen, welchen Inhalt die vier Freiheiten Freier Software heute haben.

Bei der ersten Freiheit, der Freiheit die Software uneingeschränkt nutzen zu können, ist die Antwort einfach: Für die Nutzer Freier Sotware ist das tägliche Praxis. Selbstverständlich ist das aber nicht. Es gibt z.B. Software, die man nur mit bestehender Internet-Verbindung nutzen kann. Photoshop-Nutzer haben vor einiger Zeit leidvoll erfahren können, was es bedeutet, wenn man eine Deadline hat und der Photoshop-Server nicht erreichbar ist.

Auch bei der zweiten Freiheit, der Freiheit die Software uneingeschränkt vervielfältigen und weitergeben zu können ist die Antwort einfach. Auch dies ist alltägliche Praxis und belegt, daß man die Software besitzt und nicht nur Nutzungsrechte daran hat. Ein qualitativer Unterschied zu unfreier Software.

Wie sieht es aber bei den Freiheiten drei, der Freiheit Zugang zum Quellcode zu bekommen, und der Freiheit vier die Software beliebig verändern zu können, aus? Software ist inzwischen so umfangreich geworden, daß es selbst für erfahrene Software-Entwickler kaum mehr möglich ist, die Software vollständig zu studieren. Deshalb gibt es da, wo es notwendig ist, teure Untersuchung von Software z.B. im Hinblick auf Sicherheitslücken.
Haben also diese Freiheiten für den normalen Nutzer, insbesondere wenn er nicht programmieren kann, keinerlei Bedeutung? Doch! Die Bedeutung erschließt sich aber für den Nutzer erst, wenn ihm bekannt ist, wie Freie Software entwickelt wird. Dann wird deutlich, daß der Quellcode der Software bei der Entwicklung und Weiterentwicklung intensiv von den Entwicklern studiert werden kann und auch wird, da dies die Veraussetzung insbesondere für die Weiterentwicklung ist. Fehlfunktionen, geheime Funktionen und Sicherheitslücken können so entdeckt und behoben werden. In kritischen Fällen kann der Nutzer die Veränderung der Software sogar selbst veranlassen, muß dann allerdings auch die Ressourcen dafür bereit stellen.
Bei unfreier Software ist der Nutzer davon abhängig, daß der Hersteller Fehler und Sicherheitslücken behebt, wann er das will, und daß die Software keine geheimen Funktionen enthält. Überprüft werden kann das nicht.
Freie Software wird mindestens bei größeren Projekten in der Regel auch signiert, so daß der Nutzer sicher sein kann, daß er sie unverändert erhält.

Es geht also für den normalen Nutzer nicht (mehr) darum, die Software selbst studieren zu können. Die Freiheiten drei und vier erhalten ihren Wert für den Nutzer indirekt über den Entwicklungsprozeß Freier Software.
Leider ist die Kenntnis über diesen Prozeß aber wohl kaum verbreitet. Aus meiner Sicht gehört diese Kenntnis zu Informationstechnischer Grundbildung, die schon in der Schule vermittelt werden müßte, um zu einem aufgeklärten Umgang mit Digitaltechnik zu befähigen. Da es freie Programmiersysteme gibt, die schon für sehr junge Schülerinnen und Schüler geeignet sind, wäre das möglich und könnte dazu führen, daß je nach Profilierung z.B. Leistungskurse Informatik sich direkt an freien Software Projekten beteiligen.

Eigenschaften von Software – Vorausetzung für Freie Software

by Wromey on 21. Oktober 2015, no comments

Vorbemerkung
Am Anfang der Entwicklung digitaler Rechner programmierten die Nutzer die jeweilige Maschine selbst. Der Programmtext (Quelltext) der Software war deshalb immer vorhanden, der Verwendungszweck war jeweils konkret festgelegt, die Frage der Weitergabe der Software stellte sich nicht.

Als im nächsten Schritt digitale Rechner in Kleinstserien hergestellt wurden, war Software eine im Kaufpreis enthaltene Beigabe. Auch hier verfügten die Nutzer in der Regel über den Quelltext, konnten die Software an ihre Bedürfnisse anpassen und den Rechner für jeden möglichen Zweck verwenden. Auch hier stellte sich die Frage der Weitergabe nicht.

Mit der zunehmenden Verbreitung der digitalen Rechner in größeren Serien und der Entwicklung von Programmiersprachen änderte sich dies. Ein Teil der Software wurde zu einer Ware, die unabhängig vom Rechnerkauf auf Datenträgern (Magnetspeichern) gehandelt wurde. Damit Software verkauft werden konnte, mußten einige Maßnahmen ergriffen werden, die die Rechte der Nutzer an der Software drastisch einschränkten: Der Quelltext der Software wurde nun nicht mehr weiter gegeben, die Veränderung der Software war damit drastisch behindert bzw. wurde durch die Lizenz, unter der die Software gehandelt wurde, verboten, auch das Kopieren war untersagt. Weitere Kopien der Software mußten gekauft werden.

Als Reaktion darauf entwickelte Richard M. Stallmann vor mehr als 30 Jahren eine Lizenz, geeignet war, die Rechte der Nutzter zu sichern: die General Public Licence (GPL). Für Software, die mit dieser Lizenz lizensiert wurde, wurde der Begriff Freie Software geprägt. Stallmans Anliegen war nicht, eine Lizenz zu entwickeln, die gut zu den Eigenschaften von Software paßt, er wollte die Freiheit und Selbstbestimmung der Nutzer zu sichern. Es ist ihm mit der von ihm erfundenen General Public Licence (GPL) aber eine Lizenz gelungen, die wirksam werden konnte, weil sie wichtige Eigenschaften von Software nutzt.

Die Eigenschaften von Software und Freie Software
Eine Software wird dann als Freie Software bezeichnet, wenn

  • die Nutzer die Software ohne Einschränkung nutzen dürfen.
    Dies ist möglich, weil es keine technischen Gründe gibt, die dies verhindern. Diese Freiheit ist allerdings bis heute umstritten, weil einige Entwickler nicht wollen, daß ihre Software für kriminelle oder z.B. militärische Zwecke genutzt wird. Eine derartige Nutzung ist aber technisch nicht zu verhindern;
  • die Nutzer die Software beliebig kopieren und (auch gegen Kosten) weiter geben dürfen.
    Diese Freiheit ist möglich, weil Software fast ohne Kosten vervielfältig werden kann. Die Kosten für die Entwicklung der Software verteilen sich bei Vervielfältigung über immer mehr Kopien: Hat die Entwicklung 100.000 € verschlungen und es werden 1.000.000 Kopien verteilt, sind die anteiligen Entwicklungskosten 10 Cent. Da Software durch Nutzung nicht verschleißt, ändert sich dieser Kostenanteil nicht. Nur eine verbesserte Version, läßt die Software veralten und letztlich unbrauchbar werden. Wirkung entfaltet diese Freiheit insbesondere, weil die Nutzung der kopierten Software möglich ist, ohne daß dadurch die Nutzung einer anderen Person, die über das Original oder eine Kopie der Software verfügt, behindert wird; Software ist, wie der Fachausdruck sagt, rivalitätsfrei nutzbar;
  • die Nutzer die Funktionsweise der Software studieren können.
    Das ist nur möglich, wenn sie den Quelltext der Software enthalten. Es gibt keinen in der Software liegenden technischen Grund, der dies verhindern würde. Software wird heute immer in einer für den Menschen lesbaren Sprache, dem Quelltext, erstellt. Durch die Bereitstellung des Quelltextes wird die Nutzung der Software durch andere Personen in keiner Weise beeinflußt. Der Nutzer kann aber anhand des Quelltextes überprüfen, ob die Software wie gewünscht arbeitet, er kann Fehler aufdecken, er kann, das ist in den letzten Jahren besonders wichtig geworden, Hintertüren finden, über die Unbefugte sich unberechtigt Zugang zum Rechner verschaffen können;
  • die Nutzer die Software verändern dürfen.
    Auch hierfür ist der Zugang zum Quelltext unerläßlich. Ohne diese Freiheit ist die Weiterentwicklung oder die Fehlerbereinigung drastisch behindert. Software wird weiter entwickelt, indem der Quelltext verändert wird. Der Rechner, auf dem sie ursprünglich entwickelt wurde, muß nicht zur Verfügung stehen. Durch den Quelltext der Software ist sie unabhängig vom ursprünglichen Entwicklungsrechner geworden.

Dies sind die vier Freiheiten, die Software zu Freier Software machen. Bei der GPL werden diese Freiheiten aber durch eine Verpflichtung eingeschränkt. Wenn ein Entwickler Software, die er verändert hat, weiter gibt, muß er dem Empfänger die genannten vier Freiheiten einräumen. Durch diese Einschränkung ist gesichert, daß unter der GPL lizensierte Software nicht zu unfreier Software werden kann.

Oh hardware, wie weit bist herunter gekommen!

by Wromey on 11. September 2015, no comments

Obwohl sie oftmals schöner aussieht, ist sie dennoch herunter gekommen und oftmals nicht mehr akzeptabel. Ich gebe zu, daß auch mich die flachen Smartphones, Tablets, Kameras, Laptops ansprechen. Aber spätetesten bei den Kameras frage ich mich, ob eine flachere Kamera auch besser nutzbar ist.

Deutlicher wird aber der skandalöse Zustand der meisten Hardware, wenn ich an die Hardware denke, mit der ich meine Arbeit mit dem eigenen Rechner begonnen habe. Diese Recher konnte ich noch selbst zum Beispiel beim Speicher aufrüsten. Die Festplatte und Grafikkarte konnten durch leistungsfähigere ersetzt werden, selbst der Prozessor war aktualisierbar. Ausstattung mit CD- und DVD-Laufwerken, die auch durch leistungsfähigere ersetzt werden konnten, war selbstverständlich. Mit ein wenig handwerklichem Geschick war der Rechner gut reparierbar. Selbstverständlich war der Akku zu ersetzen. Dadurch konnte man den Rechner lange funktiosfähig halten, Ressourcen wurden geschont.

Und heute? Ich kenne kein Tablet, bei dem der Nutzer den Akku selbst ohne Schwierigkeiten ersetzen kann. Bei Samsung war bisher der wechselbare bei den Smartphones standard, beim iPhone selbstverständlich nicht. Ausgerechnet bei seinem Spitzensmartphone ist Samsung davon abgegangen: Der Nutzer brauche keinen wechselbaren Akku, als wenn weltweit überall Stromversorgung vorhanden wäre, und auch keine Speichererweiterung! In Klebstoff eingegossen sind die Geräte nur durch eine Fachwerkstatt mit großem Aufwand zu reparieren, wenn überhaupt. Diese Entwicklung hat inzwischen auch die Laptops erreicht. Hauptsache flach und elegant. Nachhaltigkeit? Was ist das; fair gewonnene Materialien? Fairer Kaffee reicht; verantwortbare Entsorgung oder Wiederverwendbarkeit? Das bringt doch keine Arbeitsplätze. – Und selbst Leute, die sich eigentlich Gedanken machen, kaufen das. Man muß sich nur mal anschauen, welche Smartphones Poltiker der Linken oder der Grünen verwenden.

Dabei würde die weitere Verkleinerung der digitalen Bausteine besser als in der Vergangenheit ermöglichen, digitale Geräte zu bauen, die nicht klobig und dabei nachhaltiger sind. Man wüßte nur wollen. – Was die Hersteller statt dessen wollen, ist, daß die Geräte möglichst schnell ersetzt werden. Ein Gerät, das man unaufwändig aufrüsten oder reparieren kann, würde natürlich nicht so schnell ersetzt. Das würde sich aber für die Hersteller nicht rechnen. Sie müssten dazu durch die Verbraucher oder durch den Gesetzgeber gezwungen werden. Ansätze dazu gibt es ja wohl bei der Entsorgung; das muß aber auch durchgesetzt werden.

Erfreulich ist, daß das neue Fairphone auch auf bessere Reparierbarkeit ausgelegt ist und man es auch aufrüsten können soll. Das ist ein weiterer wichtiger Schritt hin zu größerer Fairness. Man kann nur hoffen, daß es genug Leute gibt, die das durch Kaufen würdigen

Es gibt auf facebook keine geschlossenen Benutzergruppen!

by Wromey on 19. April 2015, no comments

Nach den letzten Änderungen in den Nutzungsbedingungen von facebook haben eine Reihe von Menschen zu diaspora* gefunden. Recht häufig wird von ihnen beklagt, daß man in diaspora* keine geschlossenen Benutzergruppen einrichten kann.

Da ich facebook nun schon fast zwei Jahre nicht mehr nutze, weiß ich nicht, welche Funktionalität facebook hier bietet. Ich denke aber, daß man einen Teil dieser Funktionalität über die „Aspekte“ in diaspora* nachbilden kann. In einem „Aspekt“ werden Nutzerinnen und Nutzer einem Merkmal zugeordnet, z.B. ‚Freie Software‘ oder ‚Studienseminar Possendorf‘, die dann untereinander kommunizieren können, ohne daß ihre Beiträge andere Personen auf diaspora* erreichen.

Wichtig ist für mich aber, daß auf facebook die Abgeschlossenheit der Gruppe nur dem Anschein nach besteht. Für den Geschäftszweck von facebook sind diese angeblichen geschlossenen Gruppen genauso offen, wie alle anderen Aktivitäten auf facebook. Auch hier erzeugt man ohne Entlohnung die Daten, die facebook dann an die Werbewirtschaft verkauft, die sie dann für (personalisierte) Werbung verwendet.
Da die Mitglieder der Gruppen wohl in der Regel einige gemeinsame Merkmale haben, macht man es facebook sogar leichter, an Daten zu kommen, die sich für personalisierte Werbung eignen.

Privatheit und diaspora*

by Wromey on 9. März 2015, no comments

Heute wurde in diaspora auf eine Artikel mit der Überschrift Why you shouldn’t use Diaspora if you care about privacy verlinkt, in dem sich der Autor zu der Aussage

Diaspora provides way less privacy and data safety than even Facebook

verstieg. Ich denke, er hat weder facebook noch diaspora* verstanden.

Ihm scheint nicht klar zu sein, daß der Betriebszweck von facebook das Geldmachen mit den Daten der Nutzer ist. Mit welcher Funktionalität das geschieht, ist für die facebook-Besitzer völlig gleichgültig, Hauptsache, es bringt genug Geld. Wenn dafür sicherste Verschlüsselung das Mittel wäre, würde sie eingesetzt. Wenn sich eine Funktionalität als nicht mehr nützlich für das Geldmachen erweist, wird sie verändert oder abgeschafft; oder der Dienst gleich ganz eingestellt ohne Rücksicht auf die Nutzer.

Das hat mit dem Ansatz von diaspora* nichts zu tun. Bei diaspora* ist der Betriebszweck eben nicht das Geldmachen mit den Daten der Nutzer, sondern das Bereitstellen von Funktionen eines sozialen Netzwerkes auf der Basis Freier Software mit der Möglichkeit, die Software selbst zu installieren und, wenn man das will, in ein Netzwerk einzubinden. Das die Einbindung in ein Netzwerk dazu führt, daß man die Kontrolle über seine Beiträge abgibt, insbesondere wenn sie öffentlich gekennzeichnet werden, ist klar. Wenn ich etwas als öffentlich poste, mache ich das, um möglichst große Reichweite zu erzielen. Da ist es mir auch recht, wenn der Beitrag in Suchmaschinen auftaucht.
Will ich das nicht, poste ich den Beitrag so, daß er nur für bestimmte Leute sichtbar ist. Dann muß ich mich ggf. darauf verlassen können, daß die den Beitrag nicht weitergeben. Das muß ich aber auch, wenn ich eine verschlüsselte Email schicken, da gibt es ja auch Wege, das öffentlich zu machen.
Mir ist nicht bekannt, das Beiträge an Nutzer, die auf einem anderen Netzknoten sind, sofort öffentlich würden.

Mit der Frage, der Privatheit hat das alles nichts zu tun. Sicher, diaspora* muß in weiter entwickelt werden. Dabei müssen selbstverständlich auch Fragen der Sicherheit angegangen werden. Beiträge wie der verlinkte, sind dafür aber hinderlich. Ich frage mich, ob die Absicht des Autors nicht war FUD zu streuen.

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